So eine mist, da hab ich ma eben meinen ellenlangen Post aus versehen gelöscht und das s*** Programm überspeichert mein Backup.... Da kommt freude auf . Naja was will man machen...
Ansonsten gehts mir aber eig ziemlich gut. Dank einiger Rennerei am Wochenende, bei der ich auch die hiesigen Transportmittel, Boda-Boda (Motoradtaxi) und Kleinbustaxi kennen gelernt habe, verfüge ich jetzte endlich über Internet. Höchste zeit mich mal wieder zu melden, denn inzwischen ist einiges Passiert.
Während sich der elfte Tag meines Abenteuers dem Ende neigt, glaube ich euch endich berichten zu können was ich in den nächsten Monaten arbeiten werde. Nach tagen in Labor, Apotheke, Klinik und Councelling, glaube ich sagen zu können, das mir das Labor am besten gefällt. Nicht zuletzt weil das ewig gleiche abzählen von Arzneimitteln auf die Dauer öde wird und ich in Klinik und Counclelling nicht wirklich gebraucht zu werden schien, aber auch besonders weil das Labor ein super Arbeitsplatz ist. Zwar ist Chemie bekanntlich nie mein bestes Fach gewesen, aber das hier hat zum Glück nur am Rande gemeinsamkeiten mit dem lahmen Schulfach.
Wir machen alle möglichen Arten von Tests für alle möglichen Krankheiten, kümmern uns teilweise um Patienten und versorgen die anderen Bereiche mit Informationen, so das immer mehr als genug zu laufen, tuen und lernen ist. Hier hab ich nicht nur das Gefühl gebraucht zu werden, sondern auch jede menge zu lernen.
Zusätzlich sind Grace Irene und Patrick die im Labor arbeiten unglaublich nett sodass die arbeit nicht langweilig werden kann.
Zusätzlich zieht das Labor jeden Monat in eine ander Außenstation des Reachout und so werde ich auch noch ander Stadtteile Kampalas kennen lernen.
Aber auch abseits der Arbeit geht es mir weiterhin gut. Zwar werden Bohnen, und die Akute Fleischlosigkeit im Standartessen langsam nervig, aber das machen rohes Zuckerrohr, Melonen und Süßkartoffeln wieder wett. Da auch die Moskitos inzwischen meistens ruhe geben (natürlich werde ich während des schreibens das erste mal seit tagen gestochen) und die Temperaturen nahezu perfekt sind scheint sich alles positiv zu entwickeln.
Auch stapeln sich inzwischen die Planungen für Ausflüge, und Reisen in Kampala und quer durch Uganda, sodass mir ganz sicher nicht langweilig wird. Für das wochenende scheint sich auch Besuch anzubahnen: Valerie und Verena wollen Kampala besuchen, so lern ich auch hoffentlich mal die Touriseite der Stadt kennen...
Heute habe ich mal ein paar Bilder gemacht um mal einen kleinen Eindruck von meinem leben hier zu vermitteln, leider aber nicht so viele, zumal das wetter nicht so sonnig war. Aber es folgen weitere ...versprochen!
das wars erstmal,
aber nicht für lange,
euer und ihr,
Carsten
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