Montag, 5. Dezember 2011

Man vs. Wild, oder Das Grauen von Tank Hill

Eigendlich sollte es nur ein gemütliches Jogging werden ..... beginnen so nicht alle schlechten Horrorfilme?
Nach einer wahren Begebenheit....
Heute, nur noch 6 Tage vor meinem ersten Taekwondo Turnier hier in Uganda, begab ich mich wie so oft, hinüber in den Stadtteil Kisugu, wo sich mein Taekwondo Klub befindet.
Dort angekommen musste ich jedoch feststellen das der Trainingsraum mit den Trainern belegt war die dort eine Choreographie einübten, wegen einige der Jungs und ich uns entschlossen, stattdessen joggen zu gehen.
Mit hohem Tempo ging es also durch Kampala, wobei wir jedoch kontinuierlich leute verloren.
Nach einem langen run, erreichten schließlich noch drei der gestateten sieben Jogger die Spitze des Tank hill, von dem man aus einen wunderbaren Blick über Kampala hat.
Als wir dort eine Übungen machten, sah ich zum ersten Mal, seit ich Uganda betreten hatte Affen, die auf den Felsen und in den Bäumen spielten.
Diese waren friedlich und schienen niemanden zu stören, und so störten auch wir uns nicht weiter, sondern Trainierten weiter, oder genossen den Blick über die Umgebung.
Plötzlich jedoch vernahmen wir ein Kreischen und rascheln aus einem Baum, nicht weit von uns entfernt, aus dem schließlich zwei Affen heraussprangen.
Der eine, ein dickes weibchen, kletterte, nach dem sie wie es schien, den anderen aus dem Baum verjagt hatte, schnell wieder zurück, doch der andere, männliche Affe, dachte garnicht daran das selbe zu tun und näherte sich uns langsam.
Zuerst dachte ich mir dabei garnichts, denn schließlich waren die Affen bisher friedlich um einen gärtner getobt, der auf einem Hang dabei war Rasen zu schneiden, doch plötzlich fing der Affe an, die Zähne zu fletschen und fauchend auf uns zu zu kommen.
Wir wichen zurück, doch der Affe folgt uns und ließ sich auch von lautem Rufen, oder angedeuteten Tritten nicht davon abbringen uns immer näher zu kommen.
"Nicht angreifen", ermahnte mich Junior, einer der Jungs:" dann kommen auch die anderen!"
Schnell, aber nicht zu schnell, denn dann würde er angreifen, begaben wir uns den Hügel hinunter, ohne das der Affe anstalten machte von uns abzulassen. Erst als wir ein gutes stück vom Gipfel entfernt waren ließ das Vieh endlich von uns ab.
Warum er jedoch gerade uns angegriffen hatte, obwohl auf dem Hügel diverse Menschen waren, wird wohl auf immer ein Rätsel bleiben.
Junior und Paul hatten jedoch ihr eigene Theorie:"Vielleicht mochte er einfach keine Weißen."
euer und ihr
überlebender
Carsten

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